



Wärmebrücken sind Stellen an der Gebäudehülle, an denen die Wärme von innen schneller nach draußen entweicht als in gut gedämmten Bereichen. Die Folgen:
Wärmebrücken sind örtlich begrenzte Stellen, an denen sich mehr Wärme nach draußen verflüchtigt als in anderen Bereichen. Ist es draußen kalt, ist die Oberflächentemperatur innen im Bereich der Wärmebrücke niedriger als im restlichen Bauteilbereich. Damit besteht die Gefahr, dass der Taupunkt unterschritten wird und Feuchtigkeit die Bausubstanz schädigt.
1. Geometrische Wärmebrücken
Wegen der Form der wärmeübertragenden Fläche kommt es zu einem „Kühlrippeneffekt“: Die wärmeabgebende Fläche ist größer als die wärmeaufnehmende. Dies ist beispielsweise bei einer Außenecke der Fall.
2. Konstruktive Wärmebrücken
Räumlich begrenzte Störstellen, die in den Bauteilkonstruktionen ihre Ursache haben. Dieser Effekt macht sich oft bei Fensterstürzen, Rollladenkästen, Fensterrahmen, Decken- und Wandanschlüssen bemerkbar.
Mit einer Thermografiekamera lassen sich Wärmebrücken sichtbar machen. Sie reagiert auf Wärme und stellt unterschiedliche Temperaturen in farblichen Abstufungen dar: Wärmere Bereiche erscheinen in Farbtönen von Pink über Rot bis Gelb, kühlere Oberflächen in den Farben Grün oder Blau.
28.05.2013
29.05.-02.06.13
13.06.2013
21.06.2013
30.06.13