



Es ist mit das Schlimmste, was sich ein Eigenheimbesitzer vorstellen kann: Sein Haus wird durch einen Brand schwer beschädigt oder gar völlig zerstört. Plötzlich steht man vor dem Nichts – und obendrein nicht selten vor existenzbedrohenden finanziellen Problemen. Trotzdem machen die zuständigen Behörden für Eigenheime erstaunlich wenige brandschutztechnische Auflagen.
Geregelt wird der Brandschutz durch die Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslands. Der bauliche Brandschutz umfasst dabei Regelungen zur Brennbarkeit der Baumaterialien, den Feuerwiderstandsklassen der Bauteile und zu den erforderlichen Rettungswegen.
WIE SIE VON ANFANG AN VORBEUGEN KÖNNEN
Bereits durch einfache Vorsichtsmaßnahmen und die Wahl der richtigen Baustoffe können Sie Brandgefahren von Anfang an minimieren:
Rauchmelder
Es ist schon viel erreicht, wenn Sie Ihr Haus an den Zimmerdecken mit kostengünstigen Rauchmeldern ausstatten, um vor eventuellen Gefahren frühzeitig gewarnt zu werden. Achten Sie bei der Anschaffung jedoch auf Qualität. Rauchmelder sollten das VdS-Prüfzeichen tragen, über eine Warnfunktion bei schwacher Batterieleistung und einen Testknopf zur Funktionsüberprüfung verfügen.
In Rheinland-Pfalz, Hessen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland ist bereits heute eine Rauchmelderpflicht für private Wohnräume in den Landesbauordnungen festgelegt.
Feuerlöscher
Mit einer ausreichenden Anzahl von Feuerlöschern sind Sie zudem gegen kleine Brände gerüstet und können eingreifen, bevor diese sich ausbreiten können.
Feuersicherer Tresor
Ausweise, Zeugnisse, Versicherungspolicen, Urkunden, Verträge aller Art – der Verlust dieser Dokumente durch einen Brand könnte Ihnen zusätzliche Probleme bereiten. Ein feuersicherer Tresor für alle wichtigen Unterlagen schafft hier leicht Abhilfe.
28.05.2013
29.05.-02.06.13
13.06.2013
21.06.2013
30.06.13